Kaj betont, wie sehr er die Vielzahl von Hand-Werkzeugen und die vielen unterschiedlichen Arbeits-Techniken genießt. Ein wichtiger Teil des Unterrichts besteht darin, die Funktion der Werkzeuge zu vermitteln, damit das gewünschte Ergebnis erzielt werden kann, erklärt Kaj weiter.
Soziale Medien sind für die Schüler von großer Wichtigkeit, sie sammeln und teilen Anregungen in verschiedenen Foren. Kaj sieht darin viele Vorteile, selbst geht er eher traditionell vor. Sobald ihm eine Idee kommt, dauert es nicht lange, bis es in seinen Fingern kitzelt!
Kaj schließt mit den Worten, eine Hobelbank sei das wichtigste Werkzeug für die Lehrlinge während der Ausbildung. Am Anfang jedes neuen Schuljahres dürfen sie in hierarchischer Ordnung ihre künftige Werkbank aussuchen. Dies ist ein bedeutendes Ereignis, denn an diesem Arbeitsplatz wird während der Lehre die meiste Zeit verbracht. Diejenigen Auszubildenden, die am längsten dabei sind, treffen als erste ihre Auswahl. Die Anfänger müssen diese Vorauswahl abwarten und häufig stehen dann nur noch eher verschlissene Hobelbänke zur Verfügung. Kaj erinnert sich gut an diese Zeit und eben diese erste Werkbank, die ihm stark verbesserungsbedürftig erschien.
Während der gesamten Lehrzeit – immer in der Freizeit – renovierte und verbesserte er diese erste Hobelbank. Als dann sein letztes Lehrjahr begann und er wiederum als erster wählen durfte, blieb er genau bei dieser Hobelbank, mit der einst seine Lehre etwas holprig begann.
Mit anderen Worten, eine gute Hobelbank wird zu einem „zweiten Zuhause“, es ist viel mehr als ein Arbeitsplatz – man bleibt mit diesem Werkzeug für immer verbunden.